Was soll Bellevue di Monaco konkret sein?

MuellerAnsicht

In einem Infocafé und Kulturräumen in der Müllerstraße 6 und 2 werden Beratung und Information für (neuankommende) Flüchtlinge wie auch konkrete Lebenshilfe angeboten. Flüchtlinge werden dort beraten und in die alltäglichen Belange des Hauses miteinbezogen. Der Cafébetrieb wird gemeinsam mit Flüchtlingen organisiert und umgesetzt. In den Wohnhäusern von Bellevue di Monaco (Haus Müllerstraße 6 und  4) werden junge Menschen mit und ohne Fluchthintergrund nach der Jugendhilfe in ein selbständiges Leben begleitet und mit Familien und Alleinerziehenden wird gemeinsam eine Perspektive erarbeitet. Der Kulturraum in der Müllerstraße 2 wird für kulturelle Veranstaltungen genutzt.

Die Gebäude

Muellerstraße-2-6

Das stadteigene Ensemble Müllerstraße 2-6 bietet sich hierfür idealtypisch an. Der in direkter Nachbarschaft befindliche leerstehende Hochbunker in der Blumenstraße 22 neben der Schrannenhalle könnte zukünftig eine zusätzliche Erweiterungsmöglichkeit darstellen.

Müllerstrasse 6 Acht Wohnungen für bis zu 16 junge Erwachsene in 2er WGs im Anschluss an die Jugendhilfe. Infocafé für gemeinsame Gestaltung, Begegnung, Information & Beratung.
Müllerstrasse 4  Sechs Wohnungen für Familien und Alleinerziehende mit Fluchthintergrund.
Müllerstrasse 2 Auf zwei Etagen Kulturraum für Veranstaltungen, Büros

 

Das soll umgesetzt werden

  • Alle Flächen der Gebäude, die dafür zugelassen sind, sollen als Wohnraum für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge dienen. Die Wohnungen werden von Trägern der Jugendhilfe angemietet und den Jugendlichen zur Verfügung gestellt. Die Jugendlichen werden von den Trägern vermittelt und betreut.
  • Zweiter wichtiger Punkt: wir wollen ein Begegnungszentrum betreiben mit einem Info-Café als offenen Treffpunkt für Austausch, Diskussion und Verständigung. Die Stadtgesellschaft soll dadurch in ihrer Mitte auch ein Forum für Debatten erhalten, einen Ort, an dem sie sich mit Zukunfts-Themen wie Flucht, Migration und Einwanderung auseinandersetzt.
  • Hier soll auch individuelle unabhängige Rechtsberatung für Geflüchtete in asyl- und aufenthaltsrechtlichen Fragestellungen und die Vermittlung medizinischer und psychologischer Hilfe gewährleistet werden.
  • Unsere Räumlichkeiten sollen als Kulturraum für Veranstaltungen dienen, in denen geflüchtete Menschen aktiv in Kunstformate eingebunden sind und so grundlegendes Know-how erhalten.
  • In Kooperation mit den Innungen, der Handwerkskammer, der Industrie- und Handelskammer sowie Bildungsträgern soll ein Ort für Bildung und Weiterbildung entstehen, sowie eine Vermittlungsstelle für Ausbildungs- und Praktikumsplätze.