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Februar 2020

Bellevue Heimatministerium: Illegal und unsichtbar?

Donnerstag, 27. Februar um 19:30
Bellevue di Monaco, Müllerstraße 2, 80469 München

Menschen ohne Aufenthaltspapiere in Deutschland

Podiumsdiskussion mit Birgit Poppert (Café 104, Beratungsstelle für Menschen ohne Papiere in München), Dr. Holger Wilcke (Sozialwissenschaftler an der HU Berlin) und Prof. Dr. Werner Schiffauer (Kultur- und Sozialanthropologe, Europa-Universität Viadrina). Moderation: Stephan Dünnwald (Bayerischer Flüchtlingsrat).

Discussion about undocumented migrants and how they manage their everyday life in the so-called illegality. 

Mit unseren Gästen wollen wir diskutieren, wie Menschen ohne Papiere ihren Alltag in der sogenannten Illegalität bewerkstelligen. Wie sehen Wege zurück in die “Legalität” aus? Und wie legitimieren Gesellschaften diese Form von Zugehörigkeit und Ausschluss?

In Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Flüchtlingsrat.

 

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März 2020

She Inspires Me

Freitag, 6. März um 19:30
Bellevue di Monaco, Müllerstraße 2, 80469 München
Podiumsdiskussion am Weltfrauentag 2020.

Mit:
Janan Almasi (Sufi Tänzerin), Marie Kaae (House, HipHop Tänzerin) und Judith Pawlos (Mitgründerin Express your Style). Moderation: Sandra Babli Chatterjee (Choreographin & Wissenschaftlerin).
Discussion on structural racism and sexism in cultural work. What are the pressures on female artists and female cultural workers? And what effects does this have on their creative work? In German.

In Anknüpfung an die zahlreichen Diskussionen über strukturellen Rassismus und Sexismus in Kulturinstitutionen wollen wir das Gespräch mit freischaffende Künstlerinnen, Kulturschaffenden und Autodidaktinnen fortsetzen. In ihrer Arbeit begegnen Frauen strukturellen Ausschlüssen und patriarchalen Routinen. Frauen müssen sich immer wieder für ihre Positionen und Entscheidungen rechtfertigen. Gleichzeitig werden ihre Erfahrungen mit Sexismus und Diskriminierung bagatellisiert und beschwichtigt.

Eine Veranstaltung von Mohamad Kord, Judith Pawlos und Katha Walpoth in Kooperation mit dem Import Export und Bellevue di Monaco.

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Sisters in Faith: Feminismen und Religionen

Samstag, 7. März um 19:00
Bellevue di Monaco, Müllerstraße 2, 80469 München

Ein feministischer, interreligiöser Trialog im Rahmen des Weltfrauentags 2020.

Mit: Dina El Omari, Esther Jonas-Märtin, Isabelle Ley. Moderation: Nabila Abdel Aziz
Musik: Gurgulitza Trio (hebräische, jiddische, türkische und bulgarische Lieder).

How can a christian/jewish/muslim resistance against inequalities within the respective religions look like? Which challenges do women face in trying to interpret their religious texts in a feminist way? How do women deal with century old patriarchal traditions? How are women able to keep their spirituality within a patriarchal religios framework? We want to look at these questions within an honest and frank trialogue between a Jewish, Muslim and Christian woman.  

Wie kann ein christlicher/jüdischer/muslimischer Widerstand gegen Sexismus aussehen? Mit dieser Fragen wollen wir uns kritisch auseinandersetzen – in einem offenen Gespräch zwischen einer Jüdin, einer Muslimin und einer Christin.

Eine Veranstaltung von AusArten (Münchner Forum für Islam e.V.), in Kooperation mit dem Bellevue di Monaco, Kulturreferat München und der Dr. Buhmann Stiftung.

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Can’t relax in Libyen

Donnerstag, 26. März um 19:30
Bellevue di Monaco, Müllerstraße 2, 80469 München

Podiumsdiskussion mit Christian Jacob (Journalist, taz), Kristin Pelzer (Ärzte ohne Grenzen) und eine Person von Alarmphone München. Moderation: Matthias Weinzierl (Münchner Flüchtlingsrat).

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus.

Discussion on the civil war and human rights violations against detained refugees in Libya. How do NGOs nevertheless try to support the people on the ground? What would a responsible EU policy look like?

Seit 2011 tobt in Libyen ein Bürgerkrieg. Mittendrin in diesem Chaos aus Gewalt leben fast eine Million Migrant_innen, die vor Krieg und Armut geflohen oder zum Arbeiten nach Libyen gekommen sind. Tausende von ihnen haben auch Europa als Ziel. Doch mit Hilfe der EU setzt die “libysche Einheitsregierung” alles daran, die Schutzsuchenden an der Weiterreise zu hindern und interniert sie in Haftlagern. Dort sind sie schlimmsten Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt: Folter, Vergewaltigung, Versklavung und Hinrichtungen sind an der Tagesordnung. Viele dieser Internierungslager werden von bewaffneten Milizen betrieben, für die das Betreiben solcher Lager ein profitables Geschäft ist.
Gemeinsam mit unseren Gästen wollen wir darüber sprechen, wie NGOs trotzdem versuchen, die Menschen vor Ort zu unterstützen. Was berichten die Aktivist*innen von Alarmphone über die Situation vor Ort, die regelmäßig Hilferufe von in Seenot geratenen Geflüchteten erhalten? Welches Interesse verfolgt die EU bei der Unterstützung der sogenannten libyschen Küstenwache? Und was müsste nach der Libyen-Konferenz in Berlin von politischer Seite aus passieren, um den Bürgerkrieg und die Menschenrechtsverletzungen in den Lagern zu stoppen?

In Kooperation mit Alarmphone München.

Eintritt frei, Reservierungswünsche bitte per Mail an: reservierung@bellevuedimonaco.de.

Einlassvorbehalt: Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, sind von der Veranstaltung ausgeschlossen.

 

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April 2020

Sicherer Hafen oder Ankerzentrum?

Donnerstag, 2. April um 19:00
Bellevue di Monaco, Müllerstraße 2, 80469 München

Podiumsdiskussion über aktuelle Entwicklungen in der Flüchtlingspolitik in München mit Aktivist*innen der Beratungsgruppe Abschiebehaft am Münchner Flughafen, Solidarity City und Ankerwatch.

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus

Munich wants to be a “safe haven” and a cosmopolitan city with a heart, welcoming and integrating refugees. At the same time, people are being accommodated in so called “Ankerzentren” and are being held in deportation custody at Munich Airport. What opportunities and scope does the city have? 

München will „Sicherer Hafen“ und Weltstadt mit Herz sein, Flüchtlinge aufnehmen und integrieren – gleichzeitig werden Menschen in Ankerzentren untergebracht und sitzen in Abschiebhaft am Münchner Flughafen. Es passiert viel in der Flüchtlingspolitik in München – positive Signale, aber auch Missstände und Fehlentwicklungen. Welche Möglichkeiten und Spielräume hat die Stadt? Vertreter*innen verschiedener migrationspolitischer Initiativen stellen ihre Arbeit vor und diskutieren über mögliche politische Gestaltungsmöglichkeiten in München für 2020 und die neue Legislaturperiode.

Eine Veranstaltung des Münchner Flüchtlingsrats in Kooperation mit dem Bellevue di Monaco.

Eintritt frei, Reservierungswünsche bitte per Mail an: reservierung@bellevuedimonaco.de.

Einlassvorbehalt: Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, sind von der Veranstaltung ausgeschlossen.

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Bellevue Heimatministerium #6: Vier Jahre EU-Türkei Deal

Donnerstag, 23. April um 19:30
Bellevue di Monaco, Müllerstraße 2, 80469 München

Podiumsdiskussion mit Gerald Knaus (European Stability Initiative), Karl Kopp (Pro Asyl) und  Prof. Dr. Sabine Strasser (Institut für Sozialanthropologie, Universität Bern). Moderation: Stephan Dünnwald (Bayerischer Flüchtlingsrat).

Four years after the “EU-Turkey Deal” came into force, we want to take stock and discuss how the situation of refugees has been affected by this treaty: In Greece, in Turkey, and beyond.

Unter Eindruck des langen Sommers der Migration 2015 initiierte die EU ein Abkommen mit der Türkei, um die Zahl der Geflüchteten, die über die Türkei nach Griechenland kamen, zu reduzieren. Der sogenannte “EU-Türkei Deal” war erfunden und sah vor, dass die Türkei die Grenzen nach Europa strenger kontrollieren und alle Geflüchteten wieder zurücknehmen sollte. Im Gegenzug wurden der Türkei sechs Milliarden Euro versprochen und für jeden zurückgeschickten syrischen Geflüchteten wollte die EU einen syrischen Flüchtling aus der Türkei aufnehmen. Soweit der Plan, der auf den Gründer der European Stability Initiative, Gerald Knaus, zurückgeht.

Im März diesen Jahres jährt sich der “EU-Türkei Deal” zum vierten Mal. Wir wollen Bilanz ziehen und mit unseren Gästen diskutieren: Was hat funktioniert, was klappt nicht, was sind, was waren die Effekte für Geflüchtete in der Türkei und außerhalb?

In Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Flüchtlingsrat.

Eintritt frei, Reservierungswünsche bitte per Mail an: reservierung@bellevuedimonaco.de.

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